Auf Gott ist Verlass!

von Sascha Rakers
10. Mai 2020
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In meinem diesjährigen Bibelleseplan waren in den letzten Tagen die Kapitel 6, 7 und 8 aus dem Buch Josua dran. Darin geht es um die Einnahme Jerichos (Kap. 6), um das Vergehen des Achan (Kap. 7) und um die Einnahme und Vernichtung Ais (Kap. 8).

Was hier sehr schön und anschaulich wird, ist, dass auf Gott immer und jederzeit Verlass ist. Der Herr hält sich zuverlässig an seine Zusagen.

„Da sagte der HERR zu Josua: Sieh her, ich gebe Jericho und seinen König samt seinen Helden in deine Hand.“

Die Bibel, Einheitsübersetzung, Josua 6,2

Gott gab alles und jeden in der Stadt Jericho in die Hand von Josua und seiner Gefolgschaft. Der Sieg der Israeliten war gewiss, weil der HERR bei ihnen war; weil sie mit Gott durch ihre Beschneidung einen Bund hatten und ER ihnen damit immer treu zur Seite stehen wird. Im neuen Bund aber möchte Gott zu uns allen, zu allen Menschen auf der ganzen Erde, eine Beziehung haben; ER möchte unser aller Vater sein. Jeden von uns möchte der HERR zum Sieg über unsere Feinde, den Teufel und den Tod führen. Das wird möglich durch das Erlösungswerk von Jesus Christus.

„Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.“

Die Bibel, Einheitsübersetzung, Johannes 3,16, Hervorhebung durch den Autor

Jeder, der an IHN glaubt“ – es ist niemand, kein Mensch, keine Nation, keine Bevölkerungsschicht, von Gottes Gnade und Fürsorge ausgeschlossen. Jeder. Ausnahmslos. Niemand wird gerichtet werden, wenn er Jesu Christi als seinen Retter angenommen hat (vgl. Johannes 3,18); wenn er glaubt, dass seine Sünden durch den Kreuzestod Jesus‘ und dessen vergossenes Blut ein für alle mal getilgt wurden. Dann wacht der HERR über einen und macht schon so wie damals im alten Bund das Unmögliche möglich.

Gott hat Josua und die Israeliten zum Sieg über Jericho geführt, weil sie IHM vertrauten. ER macht uns, die wir an SEINEN Sohn und dessen Erlösungswerk glauben und IHN lieben so wie ER uns liebt, zum Sieger über den Tod. Mehr müssen wir für die Gnade Gottes nicht tun.

Auch die Israeliten damals mussten bei der Eroberung Jerichos nicht viel tun. Der HERR verlangte von ihnen lediglich, dass alles Gold und Silber und alle Geräte aus Bronze und Eisen Gott geweiht sein und in SEINEN Schatz kommen sollen (vgl. Josua 6,19), weil es Banngut sei:

„Die Stadt mit allem, was in ihr ist, soll Banngut für den HERRN werden. Nur die Dirne Rahab und alle, die bei ihr im Haus sind, sollen am Leben bleiben, weil sie die Boten versteckt hat, die wir ausgeschickt hatten. Aber seid auf der Hut vor dem Banngut, damit ihr es nicht als Banngut erklärt und dann doch davon wegnehmt! So würdet ihr das Lager Israels zum Banngut machen und es ins Unglück stürzen.“

Die Bibel, Einheitsübersetzung, Josua 6,17-18

Gott lässt uns immer die Wahl: Wir können uns für weltliche Dinge, das Banngut Jerichos, oder für den HERRN entscheiden. ER zeigt uns aber deutlich auf, was passieren wird, wenn wir uns von IHM trennen: Dieser wird gerichtet werden und ins Unglück stürzen.

Und Gott hält auch diese Zusage ein. Als Achan in Josua 7,1 für sich Banngut raubte und sich am HERRN verging, so entzog ER ihnen SEINEN Schutz und sie wurden von den wenigen Kriegern in Ai in die Flucht geschlagen (vgl. Josua 7,3-5). Das, was Achan getan hat, war für Gott eine Sünde – mindestens genauso schlimm, als der HERR von Adam und Eva verraten wurde, weil sie von der verbotenen Frucht aßen.

„Dann sagte Josua: Womit du uns ins Unglück gestürzt hast, damit stürzt dich der HERR heute ins Unglück. Und ganz Israel steinigte ihn. Sie verbrannten sie im Feuer und steinigten sie.“

Die Bibel, Einheitsübersetzung, Josua 7,25

Achan hat Schande über seine ganze Familie und seinen ganzen Besitz gebracht, weshalb er und alle mit ihm getötet und alles was er besaß verbrannt werden musste. Der HERR ist ein liebender und gnädiger, aber auch ein eifersüchtiger Gott wie es später Jesus sehr schön formulierte:

Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.“

Die Bibel, Einheitsübersetzung, Matthäus 6,24, Hervorhebung durch den Autor

Achan hat sich nun für die weltlichen Dinge, dem Mammon, entschieden und musste mit den Konsequenzen leben. Er starb durch die Hand der Israeliten und durch Gottes Willen. Erst dann war der Weg für Israel zu Gott wieder frei und ER streckte SEINE Hand schützend über sie aus.

„Siehe, ich habe den König von Ha-Ai und sein Volk, seine Stadt und sein Land in deine Hand gegeben.“

Die Bibel, Einheitsübersetzung, Josua 8,1

Auch Adam und Eva haben sich damals im Garten Eden gegen Gott entschieden, als sie von der verbotenen Frucht aßen. Sie haben sich für die Erkenntnis von Gut und Böse, für das Weltliche entschieden. Damit kam aber auch der Tod in die Welt. Der Weg zum HERRN war durch diese einzige Sünde für alle nachfolgenden Generationen versperrt.

Und genau hier kommt nun Jesus ins Spiel; Jesus, der völlig ohne Sünde zur Welt kam, weil ER selbst Gottes Sohn war und ohne Sünde gelebt hat, wurde vom HERRN für uns geopfert, damit der Weg zu IHM frei wird.

Alles was wir dafür tun müssen, ist es, unsere Sünden Jesu Christi im Gebet offenzulegen, um Vergebung zu bitten und IHN in unser Leben zu lassen. Dann wird es uns so ergehen wie damals den Israeliten und Gott wird an unserer Seite stehen, uns allezeit beschützen und ewiges Leben geben.

Warum die derzeitige Krise nicht dazu nutzen, um sich für ein Leben mit Gott, dem Vater, Jesus Christus und den Heiligen Geist zu entscheiden?

Denn merke: Ohne Jesus bin ich nichts – mit Jesus bin ich alles.

Bildnachweis:
Titelbild: Makalu from Pixabay

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