Die erste Gotteserfahrung

von Sascha Rakers
18. Dezember 2019
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Es war im Frühjahr des Jahres 2007. Damals stand ich gerade vor der Wahl, an welcher Schule ich meine erste Ausbildung absolvieren soll. Genommen hätten mich zu diesem Zeitpunkt alle Schulen, an denen ich mich beworben hatte. Es war wirklich nicht einfach, hier eine Entscheidung zu treffen. Nach einigem Hin- und Herüberlegen war für mich dann aber klar, dass nur zwei Schulen für mich in die engere Wahl kämen.

Eines Abends schrieb ich also die Ortsnamen auf zwei kleine Zettelchen und sprach in etwa das folgende Gebet:

„Herr Jesus Christus, ich weiß nicht, für welche Schule ich mich entscheiden soll. Deshalb lege ich nun die Entscheidung in Deine Hände. Diese zwei Zettel lege ich nun auf mein Nachtkästchen; zeige mir, wohin ich gehen soll. Der Zettel, der am nächsten Tag auf dem Boden liegt, ist der auserwählte Ort. Amen.“

Ich legte mich schlafen.

Am nächsten Tag dann, als ich aufwachte, schaute ich als Erstes auf mein Nachtkästchen. Dort befand sich nur noch ein Zettel. Ich war voller Freude, weil Gott mein Gebet erhörte. Dann schaute ich, noch liegend im Bett, auf den Boden und sah – nichts. Es war kein Zettel da. Ich schaute nochmal auf das Nachtkästchen; nein, da lag wirklich nur noch ein Zettel. Also beugte ich mich, immer noch liegend, weiter nach unten. Und dann sah ich ihn, den Zettel – er lugte etwas unter meinem Bett hervor. Ich nahm den Zettel an mich, öffnete ihn und ich entschied mich dann für diese Schule. Denn das war Gottes Wille; und ich habe Ihm versprochen, das zu tun, was Er wolle. Diese Entscheidung sollte ich nicht bereuen.

Bildnachweis:
Titelbild: congerdesign auf Pixabay

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