Die Schöpfungsgeschichte

von Sascha Rakers
4. Januar 2020
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Wie schon dort in diesem Artikel geschildert, habe ich mir für dieses
neue Jahr einen neuen Bibelleseplan vorgenommen, der mich das gesamte
Jahr über zwar nicht durch die ganze Bibel begleiten, aber doch mit den wichtigsten Bibelstellen vertraut machen soll.

In den ersten beiden Tagen des Jahres 2020 beschäftigte ich mich also mit den zwei Schöpfungsberichten (vgl. 1. Mose 1,1-31.2,1-15). Im ersten Schöpfungsbericht (1. Mose 1,1-31.2,1-3) fiel mir dabei immer wieder auf, dass jeder Tag der Schöpfung mit den Worten „Gott sah, dass es gut war“ endet. Weil Gott so voller Liebe ist, kann Er nichts erschaffen, was nicht gut ist. Gott hat alles aus Liebe erschaffen; Er liebt jedes einzelne Geschöpf – ganz gleich ob Mensch oder Tier – seiner Schöpfung und sehnt sich danach, dass wir ebenso diese Liebe Ihm gegenüber darbringen. Liebe und Zwang schließen sich jedoch aus, deshalb gab Gott uns Menschen als einzige Lebewesen den Verstand und den freien Willen. Der Mensch muss aus freien Stücken heraus entscheiden, Gott zu lieben.

Lesen wir kurz in das Johannes-Evangelium hinein:

Im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und das Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles ist durch das Wort geworden und ohne es wurde nichts, was geworden ist. In ihm war Leben und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht leuchtet in der Finsternis und die Finsternis hat es nicht erfasst.

Die Bibel, Einheitsübersetzung, Johannes 1,1-5, Hervorhebung durch mich

Johannes beschreibt hier in etwas verschnörkelter Sprache den Schöpfungsprozess. Wie wir zu Beginn des Buches Genesis lesen, entstand alles nur durch das Wort Gottes. Wie Johannes aber auch schreibt, war in dem Wort das Leben und das Licht, das den Menschen in der Finsternis leuchtet. Dieses Licht ist Jesus Christus; Jesus ist das Wort und Gott selbst.

Der Versuch, die Dreieinigkeit Gottes zu erklären

In Jesus, im Wort und in der Sprache der Menschen, offenbart sich Gott. Er ist sozusagen das Sprachrohr, die Stimme Gottes. Mit der Stimme assoziieren wir den Mund, aus dem die Worte herauskommen, der aber nur ein Teil des ganzen Körpers ist. Ein anderer Teil des Körpers umfasst das Bewusstsein, den Geist, ohne den die anderen Körperteile nicht existieren können. Gott vereint all das – Seinen (Heiligen) Geist und Sein Wort, welches Jesus ist – in einem Körper, quasi in einer Person.

Gott selbst kam zu uns in Gestalt eines Menschen, Jesu Christi, auf die Erde, damit wir durch Gottes Wort, durch Jesus, Heilung finden und durch das Opfer unseres Schöpfers zur Erlösung und zum ewigen Leben finden. Er tat das, weil er uns Seine bedingungslose Liebe zu uns zeigen wollte, damit auch wir Ihn so lieben können wie Er es uns gegenüber tut. Unseren Schöpfer zu lieben, zu ehren und zu preisen war und ist die Aufgabe von uns Menschen seit Anbeginn der Zeit, als Gott die Welt erschuf.

Bildnachweis:
Titelbild: Gerd Altmann auf Pixabay

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