Gottes Liebe spüren

von Sascha Rakers
8. Dezember 2019
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Jesu Christi selbst sagte einmal:

„Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen. Wer nicht in mir bleibt, wird wie die Rebe weggeworfen und er verdorrt. Man sammelt die Reben, wirft sie ins Feuer und sie verbrennen.“

Die Bibel, Einheitsübersetzung, Johannes 15,5-6

Wie können wir aber nun in Jesus Christus bleiben? Zu meiner ersten Hinwendung zu Gott, es war so um das Jahr 2005 herum, habe ich täglich in Gottes Wort gelesen, habe Bibellesepläne benutzt, Predigten im Internet angehört und angesehen und täglich morgens und abends – aber auch immer mal wieder zwischendurch – zu Gott gebetet. Es waren freie Gebete, wie wenn man mit einem guten Freund oder dem liebenden Vater redet. Mein ganzer Tagesablauf war eingebettet in diese „Stille Zeit“.

In diesem kindlichen Glauben gelang mir alles, was ich mir erhofft, erträumt und erwünscht habe. Gott stellte mir Menschen in mein Leben, die mich in allen Lebenslagen unterstützten und es auch heute noch tun. Egal um was ich Gott gebeten habe, ich habe es erhalten. Seine Liebe zu mir war – nein, ist immer noch – bedingungslos.

Einige Verse weiter im selben Kapitel des Johannes-Evangeliums sagt der Herr Jesus Christus dies auch selbst:

„Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, dann bittet um alles, was ihr wollt: Ihr werdet es erhalten.“

Die Bibel, Einheitsübersetzung, Johannes 15,7

„Ihr werdet es erhalten“ – ist das nicht eine einzigartige Zusage an uns, die wir an den Herrn Jesus Christus glauben!? Gott macht selbst das Unmögliche möglich; wo wir schon längst verzweifelt hätten, richtet Er uns wieder auf. Erst nach Empfang des Sakraments der Firmung habe ich diese Wahrheit wieder richtig spüren können.

Bildnachweis:
Titelbild: James Chan auf Pixabay

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