„Sie sind eine Schande für alle Christen!“

von Sascha Rakers
28. Mai 2020
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Brandbrief an die katholischen niedersächsischen Bischöfe Dr. Franz-Josef Bode (Osnabrück), Wilfried Theising (Oldenburg) und Dr. Heiner Wilmer SCJ

Link zum Brief der Bischöfe: https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/news-title/bischof-wilmer-gratuliert-musliminnen-und-muslimen-zum-fastenbrechen-21434/

Sehr geehrte Herren Bischöfe,

Ihre absolut devote Anbiederung an den Islam in Ihrem gemeinschaftlichen Brief an die Musliminnen und Muslime, widert mich als gläubiger Christ und Katholik nur an. Schon in der Anrede schreiben Sie von den muslimischen Schwestern und Brüdern, aber niemals werden diese unsere Glaubensgeschwister sein. Das schließt selbstverständlich nicht den respektvollen Umgang mit den Muslimen als Menschen aus. Trotzdem ist die Mission – auch hier in Deutschland – die Pflicht von uns Christen. Muslime und auch Angehörige anderer Religionen bzw. Weltanschauungen kennen die heilbringende Gnade und stärkende Kraft unseres HERRN Jesus Christus nicht. Wir brauchen Christen, die für ihren Glauben brennen und die Menschen anderen Glaubens zu jeder Zeit und an jedem Ort von Jesus, der allein uns von der Sünde befreien kann, erzählen. Ganz bestimmt brauchen wir keine Bischöfe, die herzliche Grüße an jene senden, die den Kreuzestod Jesu‘, dessen Auferstehung und Gottessohnschaft leugnen. Wir brauchen auch keine Bischöfe, die Gott darum bitten, die Gebete derer zu erhören, die Christen in afrikanischen und anderen Ländern brutal verfolgen und töten.

„Unter kaum einer Religion und Ideologie haben so viele Christen zu leiden wie unter einem autoritären und gewaltbereiten Islam. Dieser dominiert in neun der zehn Länder, in denen Christen den meisten und heftigsten Repressionen ausgesetzt sind.“

DIE WELT, Immer mehr Christenverfolgung durch Islamisten, Link: https://www.welt.de/politik/ausland/article150941019/Christenverfolgung-durch-Islamisten-nimmt-weiter-zu.html, abgerufen am 26. Mai 2020

Wenn Sie schreiben, dass Muslime durch ihr Fasten und Beten „ein weithin sichtbares Zeichen für ihren Glauben an den barmherzigen Schöpfer“ ablegen und sie dieses dann auch noch als Zeichen der Ermutigung für die Welt und die Mitmenschen betrachten, dann ist das ein Schlag ins Gesicht für die vielen weltweit verfolgten Christen. Diese sind es, die täglich ihr eigenes Leben gefährden, weil sie Zeugnis geben für den einen Gott. Ich danke diesen mutigen Christen jedenfalls sehr dafür, dass sie trotz der Gefahren ihren Glauben nicht verleugnen, sondern weiter treu zu unserem HERRN stehen. Sie hingegen, liebe Herren Bischöfe, sind eine Schande für alle Christen. Sie schreiben von Offenheit und von vielen Begegnungen, um Vorurteile zu überwinden, aber meinen damit tatsächlich die allmähliche Verschmelzung der großen Weltreligionen zu einer Einheitsreligion. Das kommt einer Verwässerung des Ur-Christentums, welches Jesus Christus gelehrt und gelebt hat und uns in den Evangelien überliefert ist, gleich.

„Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.“

Die Bibel, Einheitsübersetzung, Johannes 14,6

Das ist unmissverständlich und klar: Keiner kommt zu Gott, der sich nicht für Jesus und ein Leben mit IHM entscheidet. Es gibt nur diesen einen Weg. Nur wer diesen eingeschlagen hat, kann wirklich die heilbringende Gegenwart Gottes in der Welt bezeugen.

Führen wir also gerade in der gegenwärtigen Krise Menschen zu Jesus, um ihnen ein Leben in Fülle hier und in Ewigkeit zu ermöglichen.

Hochachtungsvoll grüßt Sie
Sascha Rakers

Bildnachweis:
Titelbild: Free-Photos from Pixabay

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